Wissenschaftliche Forschung und Studien
Es gibt natürlich eine Vielzahl verschiedener Tumorarten. Manche Tumore lassen sich deutlich besser behandeln als andere. Wissenschaftler suchen ständig nach innovativen Therapien. Dafür ist jedoch ein besseres Verständnis dieser Tumore erforderlich.
Im Herbst 2024 beauftragte unsere Arbeitsgruppe Wissenschaftler mit der Organisation eines Workshops zur wissenschaftlichen Forschung über Hirntumore und deren Behandlungsmethoden. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der aktuellen Forschungsprojekte. Wir können die Wissenschaftler nach Möglichkeit unterstützen und fördern und hoffen gemeinsam auf einen Durchbruch.
Hirntumorforschung: von der Zellkultur zum Mausmodell
Die Entwicklung besserer Therapien für Hirntumore erfordert ein umfassendes Verständnis ihrer Entstehung, ihres Wachstums und ihres Ansprechens auf Therapien. Da die Forschung an Patienten naturgemäß begrenzt ist, verwenden Wissenschaftler experimentelle Modelle, die den Tumor nachbilden.
Im Labor arbeiten wir mit verschiedenen Modellen. In-vitro-Modelle – wie Zelllinien und dreidimensionale Kulturen (Organoide) – ermöglichen uns die direkte Untersuchung von Tumorzellen. Diese Modelle eignen sich besonders gut für die Erprobung zielgerichteter Therapien, die auf die genetischen oder molekularen Eigenschaften des Tumors abzielen. Sie bieten eine kontrollierte und effiziente Möglichkeit, vielversprechende Substanzen vorab zu evaluieren.
Mausmodelle sind unerlässlich, um die Wirkung einer Behandlung im lebenden Organismus zu erforschen – beispielsweise in Kombination mit dem Immunsystem für die Immuntherapie. Mithilfe dieser Modelle lässt sich die Wechselwirkung zwischen Tumor und Immunsystem untersuchen und die Wirkungsweise einer Behandlung im gesamten Körper erforschen. Sie bilden somit ein wichtiges Bindeglied zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung.
Durch die Verwendung sowohl einfacher als auch komplexerer In-vitro-Modelle sowie In-vivo-Tiermodelle gewinnen wir schrittweise ein besseres Verständnis von Hirntumoren und entwickeln effektivere, personalisiertere Behandlungsmethoden.“
Prof. Dr. Ir. Frederik De Smet
Es gibt möglicherweise zahlreiche Forschungszentren in Europa und weltweit, die nach Lösungen suchen, und hoffen wir, dass in den kommenden Jahren vielversprechende Neuigkeiten zu neuen Behandlungsmethoden bekannt werden. Sollten Leserinnen und Leser an wissenschaftlichen Forschungsprojekten beteiligt sein, deren Ergebnisse für diese Website interessant sein könnten, würden wir uns sehr über eine Kontaktaufnahme freuen. Wir sind auch gerne bereit, uns an Projekten oder Spendenaktionen zur Unterstützung dieser Forschung zu beteiligen, wo immer es möglich ist. Denn Fortschritt entsteht durch Zusammenarbeit.