Organisation der transmuralen Versorgung
Wie organisiert man eine gut koordinierte Versorgung zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärversorgung? (Behandlungspfad)
Die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsdienstleistern ist für die effektive Versorgung von Patienten und ihren Angehörigen unerlässlich. Ein reibungsloser Datenaustausch ist dabei eine Grundvoraussetzung. Heutzutage ist dies problemlos und sicher elektronisch über die Patientenakten von Hausärzten und Klinikärzten möglich. Nachrichten können über die sichere E-Health-Plattform in beide Richtungen gesendet werden.
In wichtigen oder dringenden Situationen ist die telefonische Beratung zwischen den Gesundheitsdienstleistern die beste Methode.
Krankenhäuser verfügen mitunter über Onko-Coaches, die die Kommunikation erleichtern können.
Die MOC-Konsultation ist eine gemeinsame Konsultation, an der alle beteiligten Parteien teilnehmen können.
Patienten empfinden es als sehr positiv, wenn sie das Gefühl haben, dass es eine Absprache zwischen den Gesundheitsdienstleistern gibt, alle gut informiert sind und eine einheitliche Vorgehensweise herrscht.
Es ist wichtig, dass sich Patienten sowohl zu Hause als auch im Krankenhaus wohl und sicher fühlen. Ein sicheres Umfeld muss gemeinsam mit allen Beteiligten geschaffen werden und entsteht nicht von selbst. Barrierefreiheit und Verfügbarkeit spielen dabei eine entscheidende Rolle.